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Debut beim Inferno-Triathlon und erstes Saisonpodest


Zwei Wochen nach meinem letzten Wettkampf in Tallinn stand ich bereits wieder an der Startlinie. Um 06:30 Uhr fiel der Startschuss im Thuner Strandbad. In der Morgendämmerung schwamm ich gemeinsam mit rund 400 anderen Athleten quer durch den Thunersee bis nach Oberhofen. Das Schwimmen war wellig und die Orientierung nicht ganz einfach. Meine Schwimmleistung war solide, jedoch gelang es mir nach wie vor nicht, die Fortschritte aus dem Training im Wettkampf umzusetzen.



Anschliessend ging es auf die wohl schönste Radstrecke der Welt. Ich fühlte mich gut und konnte mich beim langen Aufstieg auf die Grosse Scheidegg auf den zweiten Rang nach vorne arbeiten. Nach 3,5 Stunden und rund 97 Kilometern wechselte ich in Grindelwald auf das Mountainbike. Der Anstieg auf die Kleine Scheidegg war eine Herausforderung. Erste Müdigkeitserscheinungen machten sich bemerkbar, und ich hatte mit den warmen Temperaturen zu kämpfen. Auf der technischen Abfahrt verlor ich einiges an Zeit, da ich selten auf dem Mountainbike unterwegs bin.

Der drittplatzierte Ramon Krebs war stets nicht weit hinter mir, und so musste ich auf den abschliessenden 25 Laufkilometern bis hoch aufs Schilthorn alles aus meinem Körper herausholen, um mir den zweiten Rang zu sichern. Erschöpft aber überglücklich erreichte ich nach 9 Stunden und 9 Minuten die spektakuläre Ziellinie auf 3000 m ü. M.




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